Der COGE: 25 Jahre Musik!

Seit über 20 Jahren ist der COGE: Geteilte Leidenschaft von mehr als 3000 Studenten als Chorsänger oder Instrumentalisten, ein Publikum von knapp 90 000 Personen, im Lauf von mehr als 140 Konzerten, eine musikalische Ausbildung durch inzwischen 8 verschiedene Orchesterdirigenten und 17 Chorleiter, Auftritte von knapp 100 bekannten professionellen Solisten ... Um mehr darüber herauszufinden, was den COGE ausgemacht hat und ausmacht, schauen Sie sich doch unsere Geschichte an ...

1982-1985: Die Entstehung des COGE...

Im Jahre 1982 fusionieren die Chöre der Ecole Polytechnique und HEC, während sich parallel dazu ein Orchester bildet, welches ebenfalls mehrheitlich aus Studenten, die aus diesen beiden Schulen stammen, zusammengesetzt ist. Zum COGE stoßen bald auch Studenten von Sciences Po, dann von der ESSEC, anderen (Elite-)Hochschulen und später von den Universitäten, was zur Öffnung für alle Studenten führt, welche heute den COGE charakterisiert.

Das große Ensemble des COGE interpretiert die Polowetzer Tänze von Alexander Borodine am Freitag 26. Mai 2000 im Pleyel-Saal. Der COGE: 25 Jahre Musik!. Seit über 20 Jahren ist der COGE: Geteilte Leidenschaft von mehr als 3000 Studenten als Chorsänger oder Instrumentalisten, ein Publikum von knapp 90 000 Personen, im Lauf von mehr als 140 Konzerten, eine musikalische Ausbildung durch inzwischen 8 verschiedene Orchesterdirigenten und 17 Chorleiter, Auftritte von knapp 100 bekannten professionellen Solisten ... Um mehr...
Das große Ensemble des COGE interpretiert die Polowetzer Tänze von Alexander Borodine am Freitag 26. Mai 2000 im Pleyel-Saal.

Nach seiner Entstehung gibt der COGE sein erstes Konzert im Pleyel-Saal am 29. Mai 1984. Bereits dort werden die Werte des COGE, die immer noch aktuell sind, von allen Mitgliedern des COGE vermittelt: gemeinsames Ausleben der Studenten einer Leidenschaft für die Musik, Konzerte innerhalb der (Elite-)Hochschulen und der Universitäten um die klassische Musik den Studenten noch näher zu bringen, Proben, die auf höchste Qualität abzielen und von professionellen Musikern geleitet werden, eine freundschaftliche Atmosphäre. Ab der 2. Saison (1984-1985) werden zwei Programme aufgeführt, das zweite sowohl im Pleyel-Saal als auch in der Provinz. Die erste durch den COGE besuchte Stadt ist Straßburg.

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1985-1988: Zahlreiche Konzerte im Pleyel-Saal und in der Provinz...

Ab der 3. Saison, bestärkt vom Erfolg seiner vorhergehenden Konzerte, gibt der COGE jedes Jahr zwei Konzerte im Pleyel-Saal und Studenten aller (Elite-)Hochschulen und Universitäten kommen um ihre Komillitonen spielen oder singen zu hören. Der COGE tritt auch in Metz, Rouen, Bordeaux, Dijon, Nantes und Lyon auf.

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1988-1992: Ein neues Ensemble und das erste Konzert im Ausland...

Im Jahre 1988 entsteht ein neues Ensemble: das kleine Ensemble. Es entsteht aus dem Wunsch einer besonders motivierten und erfahrenen Gruppe von Musikern des großen Ensembles (welches nun 90 Instrumentalisten und mehr als 200 Chorsänger zählt), Musik in kleinerem Rahmen zu machen. Es führt ein Programm pro Saison auf, welches aus Stücken besteht, die eine kleine Anzahl von Aufführenden erfordern.

Der COGE gibt seine zwei jährlichen Konzerte im Pleyel-Saal sowie zahlreiche Konzerte in den (Elite-)Hochschulen und den Universitäten und tritt zum ersten Mal im Jahre 1989 im Ausland auf. Von 1988 bis 1992 besucht der COGE so Leiden, Stuttgart, Brüssel sowie Lille, Caen, Nancy, Toulouse und Reims.

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1992-1996: Symphonische Konzerte und zeitgenössische Musik...

Im Jahre 1992 bildet sich ein neues Konzept für das große Ensemble heraus: das erste Programm ist ausschließlich symphonisch, während der Chor und das Orchester zusammen ein besonders ehrgeiziges Programme für die traditionellen Konzerte im Pleyel-Saal erarbeiten. Der COGE besucht weiterhin die großen Städte Frankreichs und Europas: Genf, Brüssel, Grenoble, Straßburg, Belfort, Chartres, Poitiers, La Rochelle und Lille.Im Laufe dieser Jahre unterstützen uns bekannte Solisten (darunter David Grimal und Marc Coppey) und der berühmte Schuspieler Michael Lonsdale ist der Sprecher in der Kaddish-Symphonie, deren französische Urauführung im Juni 1995 im Pleyel-Saal stattfindet.

Diese Bereitschaft des COGE, zeitgenössische Musik aufzuführen, wird ebenfalls dadurch geprägt, dass der COGE im Jahre 1994 einen Kompositionswettbewerb organisiert. Die französische Uraufführung im Juni 1996 der Coronation Ode von Elgar wird durch das Kulturministerium, die britische Botschaft und die französische Botschaft in Belgien unterstützt, die uns dafür ihre Schirmherrschaft gewähren.

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1996-2003: Zahlreiche durch bekannte Institutionen unterstützte Ereignisse...

it 1996 treten Chor und Orchester des großen Ensembles bei beiden Programmen einer Saison zusammen auf. Der COGE tritt von 1996 bis 2002 in Freiburg, Chartres, Vanne, Belfort, Lyon, Baule und Nantes auf.

Im Jahre 1997 gewähren das Kulturministeriums und die deutsche Botschaft in Frankreich ihre Schirmherrschaft für die Aufführung der 2. Symphonie und des deutschen Requiems von Brahms, anlässlich des hundertsten Todestages des Komponistens.

Am 9. März 1999 gibt der COGE ein außerplanmäßiges Konzert in der Kathedrale Notre-Dame de Paris zugunsten des wohltätigen Vereins l'ENVOL, der von General Morillon geleitet wurde. Dieses Konzert, in dem das Requiem das tschechischen Komponisten Antonin Dvorak aufgeführt wird, steht unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Tschechischen Republik in Frankreich.

Im Mai 2002 wird die allererste Aufführung des Konzertes für Horn und Orchester des serbischen Komponisten Iwan Jevtic durch den COGE verwirklicht. Diese weltweite Uraufführung hat nicht nur ein Möglichkeit für unsere jungen Musiker bedeutet, die zeitgenössische Musik zu Gehör zu bringen, sondern war auch ein großes Ereignis in der Musikwelt, insbesondere durch die Teilnahme einer jungen Horn-Spielerin mit internationalem Renomme, Mirjam Werner.

Ab der Saison 2000 - 2001, die den achtzehnten Geburtstag des COGE markiert, gewähren der Präsident der Republik und das Kulturministerium ihrerseits dem COGE die Schirmherrschaft.

Nach mehreren Fernsehauftritten bei France 2 und Mezzo nimmt der COGE im Jahre 1998 einen Teil seines Programms im Studio 104 von Radio France für die Sendung « À vous de jouer » (= Sie sind dran mit dem Musizieren, A.d.Ü.) (France Musiques) auf. Radio Classique nimmt im Jahre 2002 das zweite Programm des symphonischen Ensembles auf. Schließlich wird dem COGE im Mai 2002 eine Sendung auf France Musiques gewidmet.

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2003 - ... : Der neue COGE...

AAb der 21. Saison 2003/2004 beginnt der COGE mit einer tiefgreifendne Veränderung. Es geht darum, jedem Studenten, der Musik im Ensemble machen möchte, ein Ensemble und einen Platz anzubieten, der seinen Erwartungen entspricht. Um seine Vielfalt, welchen er allen Studenten anbietet, deutlich zu machen, wird der COGE umbenannt und steht nun im Plural: Chöre und Orchester der Hochschulen.

In diesem Rahmen bleibt das große Ensemble, das zum symphonisches Ensemble wird, offen für alle, aber das kleine Ensemble, das in Kammerensemble umbenannt wird, durchläuft eine tiefgreifende Restrukturierung.

Nach 17 Saisonen Existenz, im Laufe derer das kleine Ensemble nur je eine Serie von Konzerten gab, sind es von nun an zwei Programme, die im Laufe der 20. Saison 2002/2003 aufgeführt werden und dann drei im Laufe der 21. Saison 2003/2004. Ab dieser Saison werden alle Musiker (Instrumentalisten und Chorsänger) ausschließlich nach einem Vorsingen/Vorspielen aufgenommen, um die motiviertesten und erfahrensten auszuwählen.

Im Jahre 2004 entsteht eine neues Ensemble, das die zwei anderen ergänzt. Es handelt sich um ein Vokalensemble, bestehend aus 16 streng ausgewählten Sängern. Sie führen ein Programm pro Saison auf, das ausschließlich aus A-Capella-Stücken besteht.

Diese Jahre bieten auch die Gelegenheit für den COGE, in neuen bekannten Sälen aufzutreten (Cortot-Saal, auditorium des Halles, auditorium Saint-Germain-des-Prés...), außerdem wird eine Tournee in Brüssel im Juni 2004 organisiert, die die Wiederaufnahme der Auftritte des COGE außerhalb Paris markiert, da diese zunächst mangels ausreichender Finanzierungen ruhen mussten.

Der COGE gibt zahlreiche Konzerte in den (Elite-)Hochschulen und Universitäten (Polytechnique, HEC, zahnmedizinische Fakultät, medizinische Fakultät ...), um die klassische Musik den Studenten noch näher zu bringen.

Zu guter Letzt unterstützt der COGE erneut karitative Werke. Im Juni 2004 wird ein Konzert zugunsten des AIRG (Verein für die Information und die Erforschung genetischer Nierenkrankheiten) gegeben und ein anderes zugunsten von Arche des Enfants (= Arche der Kinder, A.d.Ü.) (ein Verein, der die Unsicherheit des Lebens vietnamesischer Kinder bekämpft).

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